Subway Surfers angespielt: Autsch, da war ein Zug im Weg!

Nach unserem ersten Mobile Game Test von Mercenary Ops iOS schnappen wir uns nun das nächste Handyspiel: Subway Surfers. Das kostenlose Mobile Spiel für iPhone, iPad und Android-Geräte schwebt schon seit einigen Wochen in der Liste der Top-Handygames bei Google Play. In Subway Surfers schlüpfen wir in die Rolle eines Sprayers, der beim Verzieren der Züge vom Polizisten erwischt und nun verfolgt wird. Also nehmen wir die Beine in die Hand und sprinten drauflos. Hoffentlich geht uns dabei nicht die Puste aus, zum Glück wird's nur ein Kurztest. 

Doing - Ich hab 'n Zug vorm Kopf!

Nun, bevor wir uns in Subway Surfers überhaupt umsehen können, sind wir schon mittendrin im Geschehen, denn unser Graffiti-Fan rast einfach davon. Okay, Konzentration…Wir laufen über Bahnschienen und sehen das erste Hindernis. Panisch blicken wir uns um und wissen eigentlich gar nicht wohin mit unserem Sportler. Bis dann ein fetter Tutorialpfeil zeigt, wie wir springen, uns ducken oder zur Seite hüpfen. Dabei wischen wir mit dem Finger einfach quer übers Display in die Richtung, in die wir auch wollen. Ganz simpel! Tippen wir zweimal aufs Display, schnappen wir uns ein Hoverboard und gleiten über die Schienen... bis dann plötzlich ein Zug vor uns steht und wir gegenknallen. Doing. Das tat weh! Unser Sprayer wirkt auch ziemlich mitgenommen, doch nur wenige Sekunden später brechen wir auf zur nächsten Runde.

Und da erwartet uns schon die nächste Überraschung, denn plötzlich düsen wir durch eine neue Umgebung. Sonderlich viel bekommen wir davon aber gar nicht mit, denn wir rennen schnurstracks in eine Richtung und haben nicht einmal die Möglichkeit, auch nur einen Schritt zurückzugehen. Das erinnert ein wenig an Temple Run 2 oder sogar Hugo - beides Mobile Games, in denen es kein Zurück mehr gibt. Einmal vorangekommen, können wir nicht einfach wieder umdrehen und es erneut mit einem Hindernis aufnehmen. Schnelle Reaktionen sind hier gefragt und genau das macht Subway Surfers auch aus, nix für Schnarchnasen. Ecken wir an einem Hindernis an, holt uns der rundliche Polizist ein Stückchen ein. Bleiben wir aber irgendwo ganz hängen, laufen gegen ein Hindernis oder übersehen einen heranschnellenden Zug, ist’s vorbei mit dem Sprint und unser Charakter dahin.

Joggen mit Aussicht auf Gold

Münzen, Münzen, Münzeeen!

So macht Sport doch Spaß: Unzählige Goldmünzen, die wir auf unserem Weg möglichst alle einsacken wollen, dienen uns als Motivation. So wechseln wir die Schienen, springen von Zug zu Zug und huschen unter Hindernissen hindurch – den Blick stets auf die Goldmünzen gerichtet! Mit etwas Glück schnappen wir uns sogar Boosts, wie Münzen-Verdopplungen, Riesenschuhe, mit denen wir besonders hoch springen können oder Magnete, die alle Münzen in näherer Umgebung anziehen. Letzteres gehört zu unserem Lieblingsitems. Haben wir das Teil einmal in der Hand, konzentrieren wir uns lediglich darauf, den Weg unbeschadet zu überstehen, die Münzen gehen trotzdem auf unser Konto. Geld verdienen leicht gemacht, leider sind die Boosts zeitlich begrenzt. Ab und zu finden wir auf den Bahngleisen zudem bunte mysteriöse Kisten mit Fragezeichen drauf – so ähnlich, wie ihr sie vielleicht aus Super Mario Kart kennt. In den Kisten sind ebenfalls Boosts versteckt, die Kisten selbst öffnen wir jedoch erst, wenn unser Sprint beendet ist. Nicht nur die Jagd auf Münzen allein ist Motivation genug, Subway Surfers über eine gewisse Zeit hinweg zu spielen. Daily Challanges und Missionen sorgen ebenfalls dafür, dass wir wenigstens ein Ziel am Tag erreichen möchten.

Geld verdienen mit Social Media

Verschiedene Charaktere wollen mit uns losziehen.

Haben wir es auf die Verbesserung einiger Upgrades wie Jetpack oder Coin Magnet abgesehen, kann es durchaus vorkommen, dass unser Portemonnaie da nicht mitmacht. Früher oder später lohnt es sich aber, Upgrades aufzumotzen, denn damit bleibt beispielsweise der Jetpack einige Sekunden länger am verschwitzten Rücken. Nun, möchten wir aber mal eine Sprintpause einlegen und dennoch Geld verdienen, sehen wir uns im Shop unter „Earn Coins“ um. Unter anderem wird uns angeboten, ein Video anzuschauen, sich mit Kiloo, dem dänischen Studio auf Facebook zu verbinden oder den Youtube-Channel zu abonnieren. Ist das einmal erledigt, wandern zwischen 100 bis 300 Coins auf unser Konto. Zugegeben, Großes können wir uns damit nicht leisten, als kleiner Zuverdienst aber ist das eine nette Sache. Zumindest für all die Social-Media-Fans unter euch. Nachdem wir ein kleines Vermögen angespart haben, schalten wir sogar weitere Charaktere frei. Unter anderem wartet Zombie-Zoe darauf, mit uns gemeinsam die Bahngleise unsicher zu machen.

Akku leer - Wo ist das Ladekabel?

Subway Surfers begeistert vom ersten Moment an. Bevor wir versuchen, uns auch nur ansatzweise zurechtzufinden, sind wir schon auf den Bahngleisen und damit mitten im Spiel. Der Einstieg ist kinderleicht, die Steuerung intuitiv und auch die Musik passt zum Geschehen auf dem kleinen Bildschirm. Und die Grafik kann sich für ein Mobile Game wirklich sehen lassen. Während wir spielen, brauchen wir weder eine Internetverbindung noch sind wir auf Freunde angewiesen. Zwar ist es uns durchaus möglich, mit Freunden zu interagieren, doch wer darauf keine Lust hat, wird auch in Ruhe gelassen. Die Münzjagd á la Sonic macht jede Menge Spaß und hält die ersten Tage auch (zumindest bei uns) an. Da leidet zwar der Akku, doch für diesen gibt's eine Entwarnung: Nach zig Sprints verfliegt die Subway-Surfers-Sucht dann doch nach einigen Tagen. Irgendwann wird das Spiel einfach zu monoton, aber mal kurz im Bus unterwegs anzocken ist auch nach Monaten immer wieder mal drin.

Legt die Spraydose aus der Hand und greift zum Handy!

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