ZooMumba Test: Tierpark-Direktoren gesucht

Tanzende Bären, fliegende Löwenbabys und Elefanten hinterm Lenkrad des Trucks - Der erste Blick auf die kostenlose Tierpark-Simulation lässt auf ein kunterbuntes Browsergame mit amüsanter Grafik und Partystimmung im Zoo hoffen. In dem im August 2010 gestarteten Simulations-Browserspiel kommen alle Tierfreunde ganz auf ihre Kosten. Nun wird es Zeit, dass wir das „verrückte Zoo-Spiel“ von Bigpoint mal genauer unter die Lupe nehmen. Hereinspaziert, hereinspaziert! Heute öffnen wir ganz offiziell die Pforten zu unserem virtuellen Zoo. Genießt die kunterbunte Tier-Parade und fühlt euch herzlich willkommen, liebe Besucher!

Natur pur in ZooMumba

Stellt die Sonnenliegen auf, legt die Beine hoch und genießt die Sonne im grünen Paradies! Das Leben eines Tierpark-Direktors könnte doch so schön sein. Doch bis wir unseren Zoo überhaupt als „Zoo“ bezeichnen dürfen und Eintrittsgelder kassieren, benötigen wir zumindest ein Gehege und vielleicht zwei, drei Tiere. Schon sehen wir reichlich Arbeit auf uns zukommen, denn unser Bankkonto ist auch nicht so prall gefüllt, wie wir es uns vorgestellt haben. Das leicht verständliche, kurze und einfach gestaltete Tutorial zeigt uns alle Ecken und Enden unseres virtuellen Zoos und führt uns einmal quer durch den virtuellen wilden ZooMumba-Shop. Schnell ist das Tutorial beendet und schon sind wir auf uns allein gestellt. Die ersten Besucher schieben bereits ihre Kinderwagen durch unseren Tierpark und begutachten unsere Tiere, die sich noch nicht so richtig bei uns eingelebt haben. Dafür kassieren wir immerhin schon erste Eintrittsgelder.

Schnee, Sumpf und Wüste - Für jedes Tier das passende Revier

Das Zoo-O-Meter, das die Attraktivität unseres Tierparks anzeigt, sinkt und sinkt. Das zahlende Publikum ist wohl noch nicht wirklich zufrieden mit unserer Arbeit. Also begeben wir uns in den Shop, denn dort stehen uns viele verschiedene Gehege zur Verfügung, die wir in unserem Tierpark platzieren können. Die Auswahl im Shop ist überschaubar. Neben dem Schneegehege finden wir auch Wiese, Urwald, Wüste, Eis und auch Tundra im Shop. Viele der Gehege können wir von unseren PetPenny-Ersparnissen erwerben, einige Reviere jedoch gibt es nur gegen ZooDollar, der Premiumwährung des Spiels. Nachdem wir uns eine handvoll Gehege gekauft haben, platzieren wir diese in unserem Tierpark und achten dabei vor allem auf eine hübsche Anordnung. Natürlich muss an jedem Gehege ein Weg entlangführen, denn unsere Besucher sollen kein einziges Tier verpassen. Für jedes Tier finden wir in ZooMumba ein geeignetes Revier, doch je nach Lust und Laune oder auch aus purer Böswilligkeit können wir unsere virtuellen Tierchen in völlig ungeeigneten Gehegen beherbergen. So entscheiden wir uns zunächst für ein Schneegehege, das sich für Tiere mit möglichst dickem Fell eignet. Die Wiese hingegen ist für Faulpelze und Grasfresser passend, während sich Eisbären und Pinguine in riesigen künstlichen Gletscherlandschaften heimisch fühlen. Jedes einzelne Gehege können wir upgraden. Dies kostet uns allerdings Pfötchen und PetPennys, dafür gestalten wir aber damit unseren Zoo noch attraktiver. Mit vielen unterschiedlichen Gehegen in einem Zoo stellen wir zudem alle Gäste zufrieden, denn der eine oder andere besucht unseren Zoo wohl nur, um einen Blick beispielsweise auf das Schnee- oder das Bambusgehege zu werfen. Vielfalt zahlt sich also aus!

Zebra-Punks und jonglierende Biber - Tierische Artenvielfalt in ZooMumba

Recht seltsame Dinge geschehen, wenn wir uns die Gehege mal genauer ansehen. So grinsen uns beispielsweise die Zebras mit ihren riesigen, weißen Beißern an und das Baby peppt seinen Irokesenschnitt mit greller Sprayfarbe auf. Unsere Biber haben wohl einen Platz im Zirkus in Aussicht, denn sie jonglieren den ganzen Tag mit einem riesigen blauen Ball. Scheinbar verfügt jeder tierische Bewohner unseres Tierparks über ganz seltsame Eigenheiten und verborgene Talente. Je näher wir an unsere Schützlinge heranzoomen, desto detaillierter werden sie uns auch angezeigt. Die übrigen Gehege geraten dabei allerdings völlig aus unserem Blickwinkel. In ZooMumba warten zahlreiche Tierarten im Shop darauf von uns gekauft und bestens gehegt und gepflegt zu werden. Vom einfachen, kunterbuntem Papagei, über niedliche Häschen und riesige Gorillas bis hin zu Riesenschildkröten, hoppelnden Kängurus und dem Grizzly – In der Tierpark-Simulation findet ihr neben gefährlichen Wildtieren auch ganz exotische Vertreter sowie heimisches Getier. Für jede Tierart kaufen wir zudem ein eigenes Gehege und jeweils ein Männchen und ein Weibchen, denn mit etwas Glück sorgen sie für kostenlosen tierischen Nachwuchs.   In ZooMumba sind alle Tiere unglaublich niedlich. Doch ganz besonders haben es uns die Biber mit ihren riesigen Nagerzähnen angetan und auch von Schimpansen mit Segelohren bekommen wir einfach nicht genug. Die Besucher unseres Zoos freuen sich über besonders vielseitige Gehege und über alle nur erdenklichen Tierarten. Sobald wir ein kleines Vermögen angehäuft haben, kaufen wir gleich neue Tiere. Neben einem Chamäleon, Seeadler, Elch, dem weißen Tiger und der weißen Taube stehen uns noch viele andere Vier- und Zweibeiner sowie Vogelarten zur Wahl. Zudem finden wir zu jedem Tier Infos und erfahren daher immer, wie wir für das Wohlbefinden einer jeder Tierart sorgen können. In jedes Gehege packen wir mindestens zwei Vertreter einer Tierart. Dabei entscheiden wir uns jeweils für ein Männchen und ein Weibchen und starren gespannt ins Revier. Schon machen sich erste Zeichen des Balzverhaltens bemerkbar, so dass wir die Tierchen nicht weiter stören möchten.  

Finger weg - Es ist Fütterungszeit!

Mit großem Sicherheitsabstand werfen wir das saftige Fleisch ins Löwengehege und trauen unseren Augen kaum: Der Löwe knabbert ganz harmlos und gemütlich an seinem Stück Fleisch und schenkt uns kaum Beachtung. Auch die Mütter inklusive Kinderwagen staunen am Gehege nicht schlecht über die friedlichen Tiere. Bei den anderen tierischen Bewohnern sind wir schon mutiger und verwöhnen sie mit bekömmlichem Gras, leckeren Früchten, frischem Fisch oder mit Getreide. Dabei darf es auch nicht an Wasser fehlen, denn sonst sind unsere Lieblinge besonders unglücklich. Mit jeder Portion Futter gibt es gratis von uns eine Streicheleinheit für unsere Schützlinge obendrauf und schon sind alle glücklich und zufrieden. Wären da nicht die fiesen Krankheiten, die sich einige Tiere einfangen. Unsere Zebras im Eisgehege sind besonders anfällig für Viren, so dass wir sie bei jedem Zoo-Besuch mit einer großen Menge an Medikamenten versorgen müssen.

Herr Zoo-Doktor, wir benötigen dringend Ihre Super-Medizin!

Zugegeben, wir haben wohl einige Bewohner unseres Tierparks stark vernachlässigt. Zumindest lassen uns dies die Tierköpfe erahnen, die über jedem einzelnen Gehege schweben und uns über das Wohlbefinden unserer Tiere stets auf dem neuesten Stand halten. Schon sehen wir haufenweise traurige Tiergesichter mit einem Thermometer im Mund. Schnell halten wir nach dem nächsten Tierarzt Ausschau, doch siehe da: gähnende Leere! Hier müssen wir selbst ran und uns im Shop (auch vorsorglich) mit reichlich Medizin eindecken, die wir unseren Tieren selbst verabreichen. Bei vernachlässigten Tieren geht ein wahrlich wildes Geklicke los! Mit der Super-Medizin genesen unsere Schützlinge zwar deutlich schneller, doch die gibt es nur gegen Premium-Währung. Bis die Tiere tatsächlich wieder gesund werden, müssen wir einige Male viel Medizin verabreichen. Das ist wohl die Strafe für die faule Sorte von Tierpark-Direktoren, die sich nur notdürftig um ihre Schützlinge kümmern.

Auf Erkundungstour - Vergessener Tierpark und Safari

Im kostenlosen Browsergame ZooMumba steht uns nicht nur unser eigener Tierpark zum Erkunden zur Verfügung. Schon bald können wir uns nämlich auf eine Safari begeben oder den vergessenen Tierpark auf eigene Faust entdecken. Der vergessene Tierpark ist erst ab Level 30 oder nach dreimaligem Ausbau des Zoos erreichbar. Was wir dort vorfinden, lässt uns erstaunen, denn im vergessenen Tierpark erwartet uns ein weiteres freies Gelände, das wir ganz nach unserem Belieben bebauen können.   Auf dem Gelände des vergessenen Tierparks können wir weitere Gehege platzieren und neue Tiere kaufen, die wir wie gewohnt verwöhnen und versorgen. Kurz gefasst: Noch mehr Arbeit für fleißige, arbeitswütige und ambitionierte Tierpfleger. In der bunten Tierpark-Simulation gibt es immer etwas zu tun.

Bewertung

Pro
bunte Artenvielfalt
abwechslungsreiche Gebäude zur Aufwertung des Zoos
unterschiedliche Dekorationselemente zur Verschönerung des Tierparks
lustige tierische Animationen
einfaches Gameplay
vielseitige Gehege und Upgrades
regelmäßig neue Features & Tiere
Infos zu allen Tieren, Gehegen, Sammelalbum etc.
abwechslungsreiche Tagesaufgaben
Zoo-O-Meter zeigt Attraktivität des Zoos an
Contra
kranke Tiere können nur mühselig aufgepäppelt werden
werden Tiere nicht regelmäßig versorgt, muss sich der Spieler auf unendliches Geklicke & kranke Tiere gefasst machen
neue Items müssen teilweise sehr aufwendig freigespielt werden
niedliche Grafiken, leider kann der Zoo nicht von allen Seiten begutachtet werden

4/5 Sterne

Wertung Grafik: 65 von 100 Sound: 70 von 100 Einstieg / Handling: 80 von 100 Abwechslung / Spielspaß: 55 von 100 Originalität: 90 von 100 Gesamtwertung: 72 von 100

Fazit

ZooMumba ist eine attraktive Tierpark-Simulation, die mit bunten und unterhaltsamen, dennoch nicht überspitzten Grafiken punktet. Das kostenlose Browsergame eigenen sich sowohl für junge als auch für ältere Fans tierischer Zoobewohner. Die Tiere müssen jedoch Tag für Tag verantwortungsvoll mit geeignetem Futter und Wasser versorgt werden. Geschieht das nicht rechtzeitig, so ist eine Verabreichung von Medikamenten notwendig, die sich teilweise über längere Zeit hinweg zieht. ZooMumba punktet vor allem mit vielen unterschiedlichen Tierarten. Regelmäßig integriert der Publisher Bigpoint auch neue tierische Bewohner in das Browsergame, so dass für Abwechslung in ZooMumba gesorgt ist. Außerdem können die Tiere auch in verschiedenen Gehegen platziert werden, wodurch auch gleichzeitig die Attraktivität des Zoos erhöht wird. Zudem bieten die unterschiedlichen Gebäude für die Zoo-Besucher eine willkommene Einnahmequelle ein. Das erwirtschaftete Geld kann dann schließlich im Shop in neue Dekorationselemente investiert werden, mit denen die Spieler ihre Zoos ganz nach eigenem Geschmack gestalten dürfen. Besonders fleißige Direktoren können sogar den verborgenen Zoo mit neuen Gehegen und weiteren Tierarten ausstatten, so dass auch weiterhin für viel Arbeit gesorgt ist. Die Safaris bringen zudem abwechslungsreichen Spaß in die kunterbunte Zoo-Simulation und auch das Sammelalbum sowie die Pfötchen, die beim Pflegen der Tiere erscheinen, machen noch mehr Lust auf die verantwortungsvolle Fürsorge der virtuellen Schützlinge. 

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