World of Tanks AR: Jetzt wird das Wohnzimmer zum Schlachtfeld!

Selbst nach über 15 Jahren schaffen es manche Hersteller immer noch, mich zu überraschen und genau deshalb liebe ich diesen Job noch genauso wie am ersten Tag.

Wargaming hat auf der gamescom 2018 ein Produkt, besser gesagt einen Prototypen, gezeigt. Es war wirklich nichts Großes, aber manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die die Augen zum Leuchten bringen.

World of Tanks AR Trailer:

Noch kein Spiel, aber geil!

Die Entwickler von Onlinegames wie World of Tanks und World of Warships haben mit World of Tanks AR ein interessantes Projekt gezeigt, das hoffentlich irgendwann einmal in ein Spiel umgewandelt wird. Warum, fragt ihr euch? Ganz einfach: Stellt euch vor, euer Wohnzimmertisch oder der Fußboden verwandelt sich in ein interaktives Schlachtfeld, auf dem ihr euch mit Panzern aus World of Tanks ein heißes Gefecht liefern könnt. Klingt abgedreht? Ist es auch! Vor allem, weil das Prinzip so einfach wie genial ist. Alles, was man dazu benötigt, ist ein Tablet mit Kamerafunktion. Die Kamera erfasst den Tisch oder welchen Untergrund auch immer und verwandelt ihn in einen Kriegsschauplatz. Während natürlich auf dem Tisch weiterhin nichts ist, sieht das Geschehen durch das Tablet umso spektakulärer aus.

Es wirkt ein wenig wie eine Mischung aus Tabletop-Spiel und Mobile Game gepaart mit der notwendigen Prise Interaktivität. Solange die Kamera des Tablets auf den gewählten Untergrund  gerichtet ist, kann man sich nämlich die Action sogar von allen Seiten ansehen. Zwar ist die Technik nicht neu, aber Wargaming hat sie spektakulär inszeniert und damit für eine echte Überraschung gesorgt. Während der Präsentation auf der gamescom 2018 konnten wir das Geschehen, das übrigens auf World of Tanks 1.0 basiert, mittels Zeitlupe verlangsamen und so kleinste Details erkennen, wenn beispielsweise irgendwo ein explosives Geschoss einschlug.

World of Tanks AR in Aktion!

Es war ein atemberaubendes Erlebnis. World of Tanks AR rockt!

Einziges Manko: Das Ganze ist bislang kein Spiel, sondern lediglich eine Demonstration dessen, was technisch möglich ist. Aber man stelle sich nur einmal die Möglichkeiten vor. Vier Spieler zocken zusammen am Wohnzimmertisch wie bei einem guten alten Brettspielabend und legen dabei gekonnt Dörfer, Städte und mehr in Schutt und Asche. Oder die Entwickler versuchen das Experiment mal mit World of Warships, dann kann man zu Hause einen Flugzeugträger durchs Zimmer schwimmen lassen. Aber ob die Entwickler nun daraus ein Spiel machen oder nicht, steht leider noch in den Sternen. So oder so, es war eines der Highlights der Messe.

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