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Gamification: Spielerisch durchs Leben gehen

Geschrieben von Marta Ejsmont am 28.03.2017 um 09:10 Uhr

Kundenbindung leicht gemacht - mit Gamification oder Gamifizierung versuchen Firmen, Kunden spielerisch ans eigene Unternehmen zu fesseln. Bei der Gamifizierung werden Spielelemente in nicht-spielbezogenen Bereichen angewendet. Erfolgsmechanismen von Games werden also analysiert und auf bestimmte Tätigkeiten im realen Leben übertragen. Das Prinzip ist recht einfach.

Kleines Beispiel aus dem Alltag gefällig? Nehmen wir uns einen Supermarkt vor. Beim Betreten des Ladens versucht ihr, möglichst viele Produkte einzusacken und diese anschließend beim Kassierer abzuliefern und zu bezahlen. Nachdem euch der Kassierer Geld abgenommen hat, erhaltet ihr zur Belohnung eure Ware und Bonuspunkte, Herzchen oder Sonstiges. Dieses Bonusprogramm gibt’s in vielen Supermarktketten. Für euren Einkauf bekommt ihr bestimmte Punkte, die ihr anschließend gegen Prämien eintauscht. So bricht eine Art Sammelmania aus, der schon viele Leute verfallen sind. Gleiches gilt auch für euren Coffee-Shop, Blumen- oder Friseurladen an der nächsten Ecke. Besonders spielfreudige Leute entscheiden sich sogar für eine Weiterblidung zum Gamification-Designer.

Das Prinzip greift aber nicht nur im Bereich der Kundenbindung. Bei unserer Recherche zum Thema haben wir einige lustige Beispiele entdeckt, die euch sogar den Alltag versüßen. Gamifizierung zieht nämlich nicht allein im Bereich der Kundenbindung, auch kleine Alltagsgeschehen können anhand einiger Gaming-Elemente zu einem wahren Highlight werden. Vor allem bringt Gamification euch dazu, Dinge zu machen, auf die ihr sonst eigentlich keine Lust habt.

Wie könnte euch jemand überzeugen, nach einem langen, anstrengenden Schul- oder Arbeitstag auf die Rolltreppe zu verzichten und dafür lieber die gewöhnliche Treppe zu benutzen? Nun, eine hübsche, spielerische Verpackung der scheinbar endlosen Treppe genügt, in diesem Fall macht's die Musik. Dürfen wir vorstellen? Piano Staircase in Stockholm:

Und schon nutzen 66 Prozent mehr die "gewöhnliche Treppe". So einfach kann's gehen. Ein anderes Gamification-Beispiel haben sich die Verfechter der The Fun Theory ebenfalls einfallen lassen. Flaschen, die sich zu Hause stapeln, weil sie niemand zum Glascontainer bringen möchte, könnten euch bei diesem Beispiel einen fetten Highscore einbringen.

Wie schön wäre es doch, so etwas auch vor der eigenen Haustür zu haben. An einem einzigen Abend haben hier knapp 100 Personen ihre Flaschen entsorgt. Der konventionelle Flaschencontainer hingegen musste sich mit zwei Personen zufrieden geben.

An den Unis ist Gamification ebenfalls nicht neu. Professor und Games Designer Lee Sheldon, unter anderem auch Autor der Story zu Gamesforges Star Trek - Infinite Space, ist bekannt für seine spielerischen Games Design Seminare an der Indiana-Universität. Dabei gab es keine Lerngruppen, die Studenten haben sich viel mehr zu Gilden zusammengeschlossen, um gemeinsam an Quests zu arbeiten und Erfahrungspunkte einzusacken. Der Levelaufstieg ist damit eine Leichtigkeit.

Auch an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim wird sich der Gamifizierung gewidmet. Lästiges Warten an der roten Fußgängerampel gehört, kreativen Köpfen sei Dank, mit dem Street-Pong zumindest an dieser einen Ampel der Vergangenheit an. Ist die Fußgängerampel wieder einmal rot, schnappt ihr euch euer Skateboard am Ampelpong und hofft auf einen anderen Spieler auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Haben sich zwei Spieler gefunden, verfliegt die Wartezeit im Nu:

Das hat mit der digitalen Welt nicht viel gemein, doch schauen wir uns einmal andere Beispiele an, sehen wir, wie das Spielprinzip die digitale mit der realen Welt vereint. Ein bekannter Sportartikelhersteller hat eine App entwickelt, die über GPS Daten erfasst und auf einer Map mit Kilometeranzahl, Dauer und Geschwindigkeit anzeigt. Mit der Nike+ Running App werden all eure Joggingfortschritte übersichtlich dargestellt. Mit GPS, einem Tempo- und Zeitmesser, Kalorien- und Schrittzähler sowie einem Music Player ist damit alles an Bord, was ein fittes Joggerherz begehrt. Eure gelaufenen Strecken werden anschließend auf einer Map dargestellt und mit wesentlichen Daten versehen. Dann könnt ihr eure Trainigserfolge auch über Facebook zur Schau stellen und mit Freunden vergleichen.

gamification_nikeplus.jpg

Eines der bekannteren Beispiele dürfte aber Foursquare sein. Über die Foursquare-App checkt ihr an verschiedenen Orten via Smartphone ein, ähnlich wie es ja auch auf Facebook möglich ist.

Einmal die App heruntergeladen, beginnt der Check-in-Wahn. Schaut ihr euch wieder einmal nach einem neuen Outfit um und geht in irgendein Klamottengeschäft, könnt ihr dort einchecken. Dafür erhaltet ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten. Checkt ihr regelmäßig an einem bestimmten Ort ein, heimst ihr mehr Punkte und damit auch Auszeichnungen ein, bis ihr zum Bürgermeister werdet. Die echten Punktejäger suchen dann nur zu gern täglich das Café an der Ecke auf: Ihr freut euch über Punkte und auch der Café-Besitzer ist glücklich, wird doch durch Stammkundschaft regelmäßg Geld in die Kasse gespült. Mittlerweile nutzen weltweit über 25 Millionen Leute diese App, täglich erfolgen über 2,5 Milliarden Check-ins.

gamification_foursquare.jpg

Es gibt unzählige Beispiele für Gamification im Alltag. Immer mehr Unternehmen widmen sich der spielerischen Kundenbindung und versuchen, euch mit mehr oder weniger spannenden Dingen zu überzeugen. Ein kleines Schmankerl haben wir uns aber zum Abschluss aufgehoben:

Auch am stillen Örtchen wird gezockt. Besonders die Männer freuen sich über ein "gamifiziertes" Pissoir. Ja, sowas gibt es wirklich, Mädels.

So ein Fußballabend mit Freunden kann anstrengend sein. Das mühevoll getrunkene Bier muss schließlich raus. So ist der Lauf der Dinge nunmal. Da kommt der Klokicker gerade recht. Das Fußball-Urinal-Sieb ist wohl genau das, was das Männerherz begehrt. Auf dem Sieb befindet sich ein Fußballtor. Kickt..oder besser gesagt spült ein Männchen den Ball ins Tor, verfärbt sich der Ball und schon ist der Mann glücklich und zufrieden. Eine gute Sache hat's ja, denn so geht garantiert nichts mehr daneben.

gamification_klokicker.jpg
Lasst laufen, Jungs!

(Bild)-Quellen: Gaming the Classroom
TheFunTheory.com
klokicker.de
Nike.com
Foursquare.com
Google Play

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