Mit Lord of Ultima hat das Entwicklerstudio EA phenomic erstmals für einen klassischen Retailpublisher eine bekannte Marke in deutsche Browser gebracht. Wir haben Dirk Ringe, General Mananger bei EA phenomic, vier kurze Fragen zu dem populären Strategie-Browserspiel gestellt.
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Lord of Ultima: Kurzinterview - USA vor Deutschland, das Browsergame kommt an!
browsergames.de: Mit dem neuen Update habt ihr Lord of Ultima in Sachen Balancing deutlich verändert. Gerade im Angriff müssen sich die Spieler neue Strategien zurechtlegen. Welche Updates habt ihr für die nähere Zukunft geplant?
Dirk: In den nächsten Wochen arbeiten wir vor allem an der Benutzerfreundlichkeit und neuen Komfortfeatures. So werden viele kleinere Dinge optimiert, die in der Gesamtheit eine noch bessere Spielbarkeit bieten.
browsergames.de: Mit Lord of Ultima habt ihr euch erstmals an ein Browserspiel gewagt. Welche Erfahrungen habt ihr sammeln können? Gab es etwas, womit ihr überhaupt nicht gerechnet habt, als das Projekt geplant wurde?
Dirk: Wir haben eine ganze Menge neues dazu gelernt, unter anderem wie man effektiv riesige Spielwelten auf dem Server simuliert. Aber auch der Browser entwickelt sich immer mehr zu einer richtig guten und ernstzunehmenden Plattform für Games. Die Technik schreitet hier besonders schnell voran, deshalb verfolgen wir die neuesten Trends, wie HTML5, in diesem dynamischen Umfeld sehr genau.
Rückblickend gab es insgesamt aber keine wesentlichen Überraschungen. Der Umstieg auf den Browser als Heimat für Lord of Ultima ging erstaunlich glatt.
browsergames.de: Browserspiele erlauben stetige Erweiterung in Zusammenarbeit mit der Community. Wie eng arbeitet ihr bei der Entwicklung neuer Features mit den Gamern zusammen?
Dirk: Wir sind auf diversen Welten selbst aktiv. Wie beobachten das Spielgeschehen, chatten mit den Spielern und spielen natürlich auch selbst mit. Des Weiteren achten wir genau auf das Feedback, welches die Community in unseren Foren, Chats und über Facebook gibt. Wir entwickeln das Spiel schließlich für unsere Spieler, da ist es für uns selbstverständlich, dass wir Fragen beantworten, Anregungen im Team diskutieren aber auch zu kritischen Punkten Stellung nehmen. Zu manchen Themen lassen wir in Polls abstimmen. Das eine oder andere Feature ist so schon entstanden und wir danken unserer aktiven Community für ihre vielen konstruktiven Beiträge.
browsergames.de: Ihr seid mit Lord of Ultima bereits in mehreren Ländern (und Sprachen) gestartet. In welchem Land ist das Spiel bisher am populärsten und welche Sprachräume sind als nächstes dran?
Dirk: Von den acht Sprachen, die wir aktuell unterstützen, sind die englisch- und deutschsprachigen Communities am aktivsten. Insbesondere in den USA erfreut sich Lord of Ultima großer Beliebtheit. Zur Zeit bereiten wir den Launch der türkischen Version vor.
browsergames.de: Vielen Dank für Deine Zeit und weiterhin viel Erfolg mit Lord of Ultima!
Hintergrund: Mit dem Start von Lord of Ultima hat das Entwicklerstudio EA phenomic Anfang 2010 echte Pionierarbeit geleistet. Zuvor sind Lizenzumsetzungen bekannter Marken eher selten - und wenn, dann sehr lieblos - als Browserspiel umgesetzt worden. Gerade der große Erfolg des Titels in den USA spricht für sich, stehen die Amerikaner dem Konzept Browsergames (außerhalb von Facebook) doch noch sehr skeptisch gegenüber. Nachdem das Pilotprojekt "Ultima im Browser" erfolgreich angelaufen war, schien jedoch auch das allgemeine Interesse an Markenumsetzungen im Browser zu steigen. Kaum ein Jahr später ist die Realisierung bekannter Spielelizenzen zu einem festen Bestandteil der Browserspiel-Landschaft geworden.
Quelle: Redaktion
