Hearthstone Vorschau: Naxxramas - Alles, was ihr wissen müsst!

Im Sommer kommt endlich die Singleplayer-Erweiterung ‘Der Fluch von Naxxramas’ für das Online-Kartenspiel Hearthstone. Dabei versucht ihr die alte Nekropole Naxxramas aus den Händen des Lichs Kel’Thuzad zu reißen. Dafür besiegt ihr 15 seiner Schergen und erhaltet 30 neue Karten. Passend zur Erweiterung wird es auch ein neues Spielbrett geben.

Das neue Spielbrett.

Blizzard gibt schon jetzt in unregelmäßigen Abständen die neue Karten bekannt. Dabei handelt es sich um spezifische Karten, die entweder auf die neuen Charaktere oder die alten Helden zugeschnitten sind. Als Letztes wurde die Wildtierkarte Netzweber vorgestellt, die in Zukunft das Jägerdeck bereichert. Auch diese Karte nutzt die spezielle Eigenschaft ‘Todesröcheln’, deren Effekt eintritt, wenn der Diener stirbt. Es ist zugleich das große Thema der Erweiterung. Viele der neuen und alten Karten können mit dieser Fähigkeit Synergien bilden und erschaffen so ganz neue Spielmöglichkeiten.

Auf den nächsten Seiten erwartet euch:

So funktioniert der Singleplayer

Jede Woche wird einer der fünf Flügel freigeschaltet und ihr könnt euch euren Zugang dort entweder mit erspieltem Ingame-Gold oder echtem Geld erkaufen. Der erste Flügel ist in jedem Fall kostenlos. Dann tretet ihr gegen die drei Bosse an und erhaltet pro Sieg eine Karte. Ähnlich wie das anfängliche Tutorial, kämpft ihr in fünf verschiedenen Bereichen nacheinander gegen 15 KI-Gegner. Für jeden besiegten Boss erhaltet ihr eine der neuen Naxxramas-Karten. Schließt ihr den gesamten Flügel ab, bekommt ihr eine legendäre Karte. Am Ende habt ihr also die Möglichkeit, 20 Karten mit fünf Legendären euer Eigen nennen zu können. Allerdings haben die Entwickler schon angekündigt, dass es eine weitere sechste legendäre Karte geben wird. Nach dem erfolgreichen Abschluss aller Flügel wartet auf euch eine weitere Hürde, für deren Bestehen ihr mit einer weiteren Legendary belohnt werdet. Zusätzlich wird es neun Klassenherausforderungen geben. In diesem Modus erhaltet ihr zum Beispiel ein vorgefertigtes Jägerdeck und müsst dann damit einen der neuen Charaktere besiegen. Für jeden Sieg gibt es für euch eine spezielle Klassenkarte. Somit warten auf euch insgesamt 30 neue Karten im Singleplayer. Euer ganzes Können ist also gefragt, um als Sieger das Board zu verlassen. Die Entwickler möchten euch so anspornen, auch einmal neue Wege und Spielstile auszuprobieren.

Update 10.7.: In der Singleplayer Erweiterung Naxxramas wird es auch möglich sein die goldenen Versionen, der in den einzelnen Vierteln gewonnen Karten, zu erhalten. Ursprünglich waren diese von den Entwickler als Belohnung für die Klassenherausforderungen im heroischen Modus angedacht. Da dieser allerdings sehr schwer werden wird, haben die Entwickler beschlossen, dass sich jeder diese goldenen Karten selber aus arkanem Staub herstellen kann. Einzige Bedingung ist, dass ihr die Originalkarte besitzen müsst, dann könnt ihr euch die goldene jederzeit herstellen. Damit ist es auch Sammlern möglich alle goldenen Karten zu besitzen.  Quelle: Offizielles Forum

Das kostet euch der Spaß

Bis auf den Zugang zum ersten Flügel, dem Seuchenviertel, werden die anderen vier nicht kostenlos sein. Diese werdet ihr mit Ingame-Gold oder echtem Geld bezahlen können. Konkrete Preise gibt es noch nicht. Da aber ein Zugang zur Arena schon 150 Gold kostet, wird ein Viertelzugang sicherlich teurer sein. Ein aufsteigender Preis ist zudem ebenfalls wahrscheinlich, so dass am Ende ein Bereich durchaus 600 Gold oder mehr kosten könnte. Das ist im Moment aber reine Spekulation.

Update 10.7. : Nun sind auch die Preise für die einzelnen Viertel bekannt. Der erste Flügel das Arachnidenviertel wird den ersten Monat kostenlos sein, danach kostet jeder einzelne Zugang 700 Gold oder 5,99€. Blizzard bietet aber auch verschiedene Pakete an, wodurch das kaufen aller Viertel auf einmal oder nur bestimmte Viertel günstiger ist. Quelle: Offizielle Webseite

Eine kleine Armee neuer Gegner

Heigan der Unreine

Der einzige bereits wirklich bekannte Herausforderer ist Heigan der Unreine, der euch im Seuchenviertel begegnen wird (Stand Juni 2014). Seine Fähigkeit ‘Fügt dem feindlichen Diener ganz links 2 Schaden zu’, kostet statt wie üblich keine zwei, sondern nur ein Mana und kann damit viel öfter eingesetzt werden. Es ergeben sich dadurch viele Kombinationsmöglichkeiten. Wie clever Heigan diese spezielle Attacke jedoch einsetzten wird, bleibt noch abzuwarten. Außerdem stellt ihr euch noch der Riesenspinne Meaxxna, dem Fungusschrecken Loatheb und der grotesken Monstrosität Flickwerk. Am Ende werdet ihr euch wahrscheinlich noch dem gesprächigen Kel’Thuzad stellen müssen. Welche Eigenschaften er und die anderen 13 Charaktere haben werden, ist allerdings noch nicht bekannt. Die Entwickler haben jedoch schon angedeutet, dass ein paar recht verrückte Heldenfähigkeiten dabei sein werden, die alle überraschen.

Update 10.7.: Mittlerweile wurde auch bekannt gegeben, welchen anderen Gegnern ihr euch in den einzelnen Flügeln stellen müsst. 

ArachnidenviertelGroßwitwe Faerlina
Maexxna
Gruftlord Anub'Rekhan
SeuchenviertelNoth der Seuchfürst
Heigan der Unreine
Loatheb
MilitärviertelInstrukteur Razuvious
Gothik der Ernter
Vier Reiter (Lady Blaumeux, Than Korth'azz, Sir Zeliek, Baron Totenschwur)
KonstruktviertelFlickwerk
Grobbulus
Gluth
Thaddius
FrostwyrmhortSapphiron
Kel'Thuzad

Diese neuen Karten könnt ihr erobern

Karten für 1 Mana

Synergien lassen sich erkennen - Totengräber

Der Totengräber ist die perfekte Synergie-Karte.

Das ist die Karte, die mit den meisten anderen Naxxramas-Karten in fantastischer Synergie steht. Der Totengräber ist eine günstige Karte, die ihr spät spielen solltet, um so viele “Todesröcheln-Diener” wie möglich im selben Zug spielen zu können. Günstige und neutrale Diener wie der Lepragnom, der Beutehamsterer oder der Erntegolem machen in Runde sechs aus dem Bestatter eine 4/5-Karte. Dann gibt es noch die Karten Nerubisches Ei oder die Tanzenden Schwerter, die ebenfalls für zusammen 5 Mana günstig sind und den Bestatter noch weiter stärken können.

Paladin: Ein richtig gutes Geheimnis für ein Mana - Rächer

Das neue Paladin-Geheimnis.

Dieses Geheimnis verschafft euch trotz des Todes eines Dieners einen immensen Vorteil. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr noch einen weiteren Diener auf dem Feld habt. Also nutzt vorher zum Beispiel noch schnell eure Heldenfähigkeit für zwei Mana und ruft einen Rekruten der silbernen Hand herbei.

Jäger - Zwei zum Preis von einem - Netzweber

Auch euer Jägerdeck könnt ihr mit einem neuen Wildtier ausstatten. Das günstige Spinnchen für nur ein Mana macht sich super in einem Rush-Deck und kann gleich in Runde Eins aufs Board. Als Wildtier passt sie perfekt zu euren anderen Jägerkarten wie dem Verhungerten Bussard oder dem Waldwolf. Das wirklich Besondere ist jedoch, dass sie nach ihrem Tod ein anderes Wildtier auf eure Hand ruft. Dabei kann es sich vom mächtigen König Knirsch bis zum Waldwolf um jedes sammelbare Wildtier handeln. Und es ist irrelevant, ob ihr diese Karte selber besitzt oder nicht. 

Ein gefundenes Fressen - Zombiefraß

Mjam, mjamm

Ebenfalls ein kleiner Diener mit Todesröcheln ist der Zombiefraß. Auch wenn ihr in früh ausspielen könnt, gibt er eurem Feind fünf Leben bei seinem Tod, dass macht ihn zu einem eher unliebsamen Untoten. Ihr solltet ihn nur in euer Deck aufnehmen, wenn ihr sicher seid, dass ihr auch genügend Schaden austeilen könnt. 

Karten für 2 Mana

Schamane: Neue große Macht - Reinkarnation

Tötet einen Diener, um ihn dann gestärkt wieder auf dem Brett zu haben.

Einen verletzten Spottdiener wie den Wächter von Mogu’shan wieder mit vollem Leben auf das Spielfeld zu bringen, kann einem für eine weitere Runde das Leben retten. Bei den vielen Dienern mit Todesröcheln dürfte die häufigere Verwendung aber eher dort zu finden sein.

Manchmal braucht auch ein Kampfschrei etwas länger - Echoschlamm

Echoooooooo!

Dieser kleine Diener für nur 2 Mana ist sicherlich für ein Rushdeck gut geeignet. Insbesondere, da er einen sehr speziellen Kampfschrei mit sich bringt. Nicht wie üblich wird der Effekt sofort, wenn ihr die Karte auf das Brett legt, sondern erst am Ende des Zuges. Dann gibt es die Kopie des Schlamms noch einmal. Auch sehr wirksam in Kombination mit Verstärkungszaubern wie Hand des Schutzes oder Segen der Macht. So habt ihr zum Beispiel in Runde 3 gleich zwei starke Minions für 2 Mana und könnt so die ein oder andere Bedrohung ausschalten.

Mit der gruseligen Spinne wirds teuer - Netzfürst der Nerub’ar

Netzfänger mal anders.

Da viele Diener des Singleplayer-Abenteuers Naxxramas meist die Fähigkeit Todesröcheln besitzen, wird euch die Spinne wahrscheinlich kein Schnippchen schlagen. Lasst nämlich einfach alle Diener mit Kampfschrei aus eurem Deck, dann wird der Effekt vom Netzfürst nur euren Gegner betreffen. Dann wirkt zum Beispiel sogar eine Blutelfenklerikerin für fünf Mana auf einmal wirklich teuer.

Ganz schön verrückt - Irrer Wissenschaftler

Ist das der Bruder vom Verrückten Alchemisten?

Also ein bisschen verrückt sieht der Wissenschaftler schon aus, sein Todesröcheln-Geschenk ist aber der helle Wahnsinn. Zu seinem Tode schenkt er euch noch ein Geheimnis aus eurem Deck. Bei der Zusammenstellung von einem Magierdeck solltet ihr euch also genau überlegen, welche Geheimnisse ihr mitnehmt. Aber bedenkt, dass es euch im falschen Moment den Vorteil kosten kann, das Geheimnis Zerstäuben zu spielen, wenn dadurch nur ein kleiner Diener stirbt. Ein bisschen Glück gehört zum Wissenschaftler also dazu.

Mal ein Diener, den man gerne opfert - Nerubisches Ei

Da schlüpft was ganz Großes aus dem Ei.

Für zwei Mana einen 4/4 eintauschen? Hört sich ja sehr gut an, die Frage ist jedoch, wie tötet ihr das Nerubische Ei? Denn der Gegner wird einem sicher nicht diesen Gefallen tun. Die eine Möglichkeit wäre dem Ei selber mit der Blutelfenklerikerin +1/+1 zu verleihen und dann in einen stärkeren Gegner zu rammen. Die andere Möglichkeit ist das Ei zum Ziel zu machen, indem ihr ihm Spott mit dem Verteidiger von Argus oder der Sonnenzornbeschützerin verleiht. Oder ihr nutzt die neue Klassenkarte des Schamanen Reinkarnation.

Der geht aber leicht in die Luft - Instabiler Ghul

Krieger und Paladine werden sich freuen, Zoo-Spieler werden ihn hassen.

Bei dem Ghul handelt es sich um eine Karte, die sich gut für ein Anti-Rushdeck eignet. Neben den geringen Manakosten hat er drei Leben und Spott. Er hält also die ersten ein, zwei Diener von euren Lebenspunkten fern. Sollte er dann getötet werden, verlässt er den Platz nicht einfach so, sondern nimmt noch den ein oder anderen Minion mit sich in den Tod. Nehmt ihr den Instabilen Ghul in eurem Paladindeck auf, dann könnt ihr ihn mit der Zauberkarte Gleichheit kombinieren, die das Leben aller Diener auf 1 setzt und ihr beseitigt gleich alle Kreaturen des Gegenspielers.

Mehr Spinnen! - Geisterhafter Krabbler

Alles Jäger oder was?

Eine weitere Spinne könnt ihr in eure Decks einbauen, wenn ihr das Arachnidenviertel gereinigt habt von den Biestern. Wie bei echten Spinnen kommt eine selten allein und der Geisterhafte Krabbler hinterlässt euch gleich zwei kleine Nachfolger. Gerade im Jägerdeck machen sich solche Diener recht gut. Denn opfert ihr die beiden und liegt die Aasfressende Hyäne auf dem Brett, wird diese gleich gefüttert oder ihr nutzt diese Spinnchen einfach, um Fass! mit fünf Schaden spielen zu können.

Karten für 3 Mana

Magier: zwei zum Preis für einen Diener und 3 Mana - Duplizieren

Ein weiteres mächtiges Geheimnis.

Auch der Magier kann eine neue, ganz eigene Karte in sein Deck einsortieren. Ein weiteres Geheimnis bereichert eure Kartenauswahl. In Hearthstone ist es wichtig, immer genügend Karten auf der Hand zu haben, gerade zum Ende eines Spiels kann es ohne Nachschub durchaus mal knapp werden. Mit diesem Geheimnis erhaltet ihr gleich zwei Diener auf die Hand, die ihr in eurem nächsten Zug sicher gut gebrauchen könnt. Sollte es sich zum Beispiel um den Schildmeista von Sen’jin handeln, habt ihr gleich zwei starke Spottdiener für die nächste Runde.

Verstohlenheit in Kombination mit einem Buff jede Runde? Ja, bitte. - Schemen von Naxxramas

Einfach liegen lassen und sie wird von Zug zu Zug mächtiger.

Wahrscheinlich eine der mächtigsten Karten, die Naxxramas zu bieten hat. Für nur drei Mana ist ein 2/2-Diener eigentlich nur okay. Aber sein Effekt Verstohlenheit macht ihn unangreifbar für Diener und die meisten Zauber. Wirklich mächtig wird diese Karte durch ihren Buff +1/+1 zu Beginn eures Zuges. Also die Karte einfach früh spielen und dann liegen lassen, damit sie jede Runde stärker wird.

Priester: Aus dem Tod entspringt Leben - Dunkler Kultist

Auch der Priester bekommt mehr Macht in Naxxramas.

Mit dem Dunklen Kultisten erhält der Priester eine neue Karte, die genau zu seinem Stil passt. Denn mit seinem Tod verleiht er einem anderen Diener Leben, wodurch sich tolle Synergien mit anderen Karten aus dem Deck ergeben können. Habt ihr zum Beispiel die Lichtbrut auf dem Feld, hat dieser gleich neun Leben und Angriff. Solltet ihr nun noch zwei Mana übirg und die Karte Göttlicher Wille auf der Hand haben, wird die Lichtbrut ein fast unbezwingbarer 18/18-Diener. Liegt stattdessen ein Spott wie der Eisenpelzgrizzly auf dem Feld wird er zu einem 3/7- Diener. Diesen zu überwinden wird dem Gegner sicherlich einige Mühe kosten.

Auch Schwerter können todesröcheln - Tanzende Schwerter

Keine Schwerter, die man schwingen kann.

Hierbei handelt sich nicht um eine klassische Waffe, die ihr eurem Helden anlegt, sondern um einen 4/4-Diener. An diesem Diener zeichnet sich auch wieder das Thema der Naxxramas-Erweiterung ab -  das Todesröcheln. Allerdings ist es ein Vorteil für euren Gegner, denn er darf eine Karte ziehen. Ob euch eine 3 Mana 4/4er Karte das wert ist, müsst ihr selbst entscheiden. Ihr wisst, manchmal hängt es an einer einzigen Karte, das Spiel zu gewinnen. Ihr könnt mit dieser Karte zum Beispiel den Totengräber stärken, der durch seine Fähigkeit +1/+1 bekommt.

Der will einfach nicht sterben - Steinhautgargoyle

Ich bin wieder dahaaa.

Ob der Steinhautgargyole mit seinen vier Lebenspunkten wirklich mehr als einen Zug überlebt, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall tut er alles, um nicht zu sterben, und spielt ihr ihn in einem Priesterdeck könnt ihr sein Leben sogar noch verlängern sowie verdoppeln. Allerdings ist er mit seinem einen Angriffspunkt dann trotzdem nicht die Leuchte, außer ihr spielt Inneres Feuer und auf einmal schlägt der Gargoyle richtig hart zu.

Dem Gegner die Taktik durcheinanderbringen - Todesfürst

Mit dem Todesfürst zu spielen ist nichts für Anfänger.

Für drei kleine Mana legt ihr den Todesfürsten mit seinen acht Leben und sogar noch Spott auf den Tisch. Das allein macht ihn schon zu einer guten Verteidigung. Sollte er allerdings das Zeitliche segnen, ruft er einen Diener eures Gegners auf das Brett. Auf den ersten Blick sieht das durchaus unpraktisch aus und kann es auch werden, wenn es sich dabei um eine mächtige Kreatur wie zum Beispiel Ragnaros der Feuerfürst handelt. Allerdings könnt ihr so vielleicht auch mal die Strategie des Gegenspielers durcheinanderbringen und einen Diener töten, den er sich für später aufheben wollte.

Karten für 4 Mana

Doppelt hält besser - Baron Totenschwur

Der Baron hat's echt drauf.

Das ist also eine der neuen legendären Karten, die Naxxramas mitbringt. Solange diese Karte auf dem Brett liegt, wirkt der Effekt, dass Diener ihr Todesröcheln zwei Mal nutzen. Beim Ableben eines Beutehamsterers bekommt ihr also zwei statt nur einer Karte und ein Lepragnom fügt dem gegnerischen Helden mit dem Tode vier statt nur zwei Schadenspunkte zu.

Immer einen Dämon in der Hinterhand - Leerrufer

Der Hexenmeister freut sich sehr über diese Verstärkung.

Bei dieser Karte ist es einfach nur wichtig genügend Dämonen im Deck zu haben, so dass ihr den Todesröcheln-Effekt auch ausnutzen könnt. Denn so habt ihr die Möglichkeit, zum Beispiel einen teuren Dämon wie die Schreckenshöllenbestie für sechs Mana komplett kostenlos aufs Schlachtfeld zu holen. Beachtet aber, dass der Kampfschrei dieses Dieners dann nicht zum tragen kommt. Deshalb wäre eine Verdammniswache mit Ansturm die bessere Karte.

Krieger: Eine Waffe mit Flächenschaden muss gut getimed sein - Biss des Todes

Garrosh erhält einen Neuzugang für den Waffenschrank.

Der Krieger bekommt diesen Sommer eine neue Waffe in die Hand. Biss des Todes solltet ihr allerdings nicht leichtfertig einsetzen. Denn mit nur zwei Haltbarkeit ist sie schnell wieder weg vom Fenster. Passt besonders auf den Effekt Todesröcheln auf, der ALLEN Dienern einen Schaden zufügt. Also auch euren eigenen, weshalb ihr den zweiten Angriff der Waffe gut timen solltet, ansonsten schadet ihr euch nur. Schön ist, dass der Effekt trotzdem in Kraft tritt. wenn der Säurehaltige Schlamm oder Harrison Jones eure Waffe zerstören und ihr so auf jeden Fall ihr Potential ausgenutzt habt.

Schurke: Eine eklige Spinne mit einer netten Todesfähigkeit - Wegelagerer der Anub’ar

Schurken und Wegelagerer passen einfach gut zusammen.

Statt wie der Junge Braumeister oder der Uralte Braumeister, die euch beim Ausspielen ermöglichen einen befreundeten Diener zurück auf die Hand zu nehmen, tut der Wegelagerer der Anub’ar dies, wenn er stirbt. Wird die gruselige Spinne getötet, könnt ihr gleich noch einen anderen Diener retten. Dies lohnt sich vor allem bei angeschlagenen Dienern, die einen mächtigen Kampfschrei haben. Zu nennen wäre da der Verteidiger von Argus, der Spott verleiht, oder der Panische Kodo, der einen Diener mit maximal 2 Angriff vernichtet.

Druide: Flächenschaden und neue Diener für alle - ob das so gut ist? - Giftsamen

Vielleicht nur nützlich, wenn der Gegner keine Diener auf dem Brett hat.

Hört sich am Anfang klasse an und erinnert an die Karte Seele des Waldes, die ihr vielleicht schon im Deck habt. Allerdings muss man hier gut lesen, denn es werden alle Diener, also auch die des Gegners vernichtet und alle werden durch Treants 2/2 ersetzt. Um in diesem Szenario einen perfekten Vorteil zu haben, müsste man schon Flächenschaden wie Sternenregen einsetzen. Diese Karte ist natürlich auch dann nützlich, wenn der Gegner sehr mächtige Diener auf dem Spielbrett hat. So könnt ihr die Bedrohung zumindest minimieren. Kombiniert ihr diese Karte mit Seele des Waldes, könnt ihr die Treants erst opfern und dann doch auf dem Brett behalten.

Schweigen ist gold, oder? - Klagende Seele

Endlich Ruhe.

An sich ist diese arme Seele für vier Mana ja nicht schlecht, aber dass sie eure eigenen Diener zum Schweigen bringt, kann auch von Nachteil sein. Denn auf diese Weise Spott- oder Todesröcheln-Effekte zu verlieren, ist sicherlich nicht Sinn der Sache. Deshalb solltet ihr darauf achten, diese Karte nur in Kombination mit Dienern zu spielen, die keinen Effekt haben oder mit dem Uralten Wächter. Dieser sonst recht stoische Kerl kann dann nämlich angreifen und ihr könnt so euren Gegner vielleicht noch überrumpeln.

Karten für 5 Mana

Bruderliebe? - Feugen

Ob Feugen, Stalagg und Thaddius Brüder sind sei mal dahingestellt, auf jeden Fall sind sie für einander da. Denn Thaddius kommt als mächtiger Rächer auf das Spielfeld, sobald seine Kollegen Feugen und Stalagg gestorben sind. Thaddius ist mit seinen 11 Angriffs- und Lebenspunkten auf jeden Fall eine sehr mächtige Karte.

Stalagg

Wie eben bei Feugen beschrieben, lohnt es sich definitiv beide zusammen in seinem Deck zu haben. Stalagg hat sogar 7 Angriffspunkte im Gegensatz zu seinem Kumpel Feugen mit nur 4. Abgesehen davon handelt es sich bei beiden um legendäre Karten, die allein deswegen für jeden Sammler von Interesse sind.

Schwer loszuwerden - Spektraler Ritter

Wer den Feendrachen mag, wird den Spektralen Ritter lieben.

Dieser Krieger mit der leuchtenden Klinge wird definitiv von keinem Hex oder Schaf vom Feld geholt. Durch seine Immunität gegenüber Zaubern ist dieser Ritter für fünf Mana sicherlich eine ordentliche Wahl. Einen solch starken Diener mit einem anderen Minion zu töten wird nämlich richtig schwierig.

Spott für Spott - Schlickspucker

Doppelte Schutzmauer.

Für einen Spottdiener ist der Schlickspucker mit seinen fünf Lebenspunkten vergleichsweise schwach. Einen Vorteil verschafft er euch allerdings durch sein Todesröcheln, da er euch gleich einen neuen Spottdiener beschert. Keinen mächtigen, da der kleine Schlamm nur zwei Leben hat, aber wie wir wissen, muss der Gegner an dem Kerlchen trotzdem erst einmal vorbei und das verzögert seinen Angriff.

Karten für 6 Mana

Endgegner Riesenspinne - Maexxna

Die Spinne ist ein übler Gegner, nicht nur im Jägerdeck.

Diese neue legendäre Karte zeigt euch schon einmal den Endgegner des Arachnidenviertels. Wie die Kaiserkobra stirbt jeder Diener, der einmal mit diesem Achtbeiner in Berührung gekommen ist. Allerdings wird sie diese Fähigkeit durch ihre acht Leben viel öfter nutzen können, als die kleine Kobra. Als Wildtier reiht sie sich außerdem perfekt in euer Jägerdeck ein. Mit dem Hundemeister könnt ihr sie zum Beispiel noch zum Spottdiener machen, sodass jeder an ihr vorbei muss.

Karten für 8 Mana

Der ultimative Bösewicht - Kel’Thuzad

Der Lich ist echt nicht ohne.

Da ist er endlich, der Widersacher, den wir aus der Nekropole Naxxramas vertreiben müssen. Natürlich handelt es sich beim mächtigen Kel’Thuzad um eine legendäre Karte mit recht ordentlichen Werten. Vor allem wird euch aber sein dauerhafter Effekt begeistern, der am Ende jedes Zuges wieder eure Spielfeldseite mit freundlichen Dienern füllt. Da macht einem auch kein Flammenstoß oder sonstiger Flächenschaden Angst, wenn man weiß, dass alle wiederbelebt werden. Kel’Thuzad erhält man als letzte Belohnung nach dem Abschluss der Singelplayer-Kampagne Naxxramas und ist definitiv all die Mühen Wert.

Quellen: Ign.com, Offizielles Hearthstone Forum, Eurogamer.net, Offizielle Hearthstone Socialmedia-Kanäle

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